Kern-Feature

Einmal definieren, überall verwenden

Jedes Jahr dasselbe Template in Word öffnen und Zahlen ersetzen ist keine Automatisierung. Echte Wiederverwendbarkeit trennt das Stabile vom Veränderlichen – durch eine dreistufige Architektur, die mit Ihren Berichtspflichten mitwächst.

Was sich ändert

Ohne zentrale Strukturen

Copy-Paste als Wiederverwendung

Vorjahresbericht öffnen, Zahlen suchen und ersetzen
Dieselbe Kennzahl in drei Berichten – dreimal manuell gepflegt
Regulierungsänderung → jeden einzelnen Bericht anpassen
Neuer Berichtstyp → bei null anfangen
„Bruttobeiträge" in Abteilung A ≠ „Bruttobeiträge" in Abteilung B
Mit dreistufiger Architektur

Echte Wiederverwendung durch Trennung

Kennzahlen zentral definiert – eine Quelle der Wahrheit
Templates als Blaupause für jede Berichtsperiode
Regulierungsänderung → Template anpassen, fertig
Neuer Berichtstyp → neues Template, gleiche Datenbasis
Eine Definition pro Kennzahl – unternehmensweit verbindlich
Architektur

Drei Ebenen – drei verschiedene Lebenszyklen

Was ein SFCR enthält, ändert sich selten. Welche konkreten Zahlen darin stehen, ändert sich jährlich. Diese Trennung konsequent umzusetzen, macht den Unterschied.

Ändert sich selten
1

Master Data – Zentrale Definitionen

Welche Kennzahlen gibt es? Wie sind sie definiert? Wonach können sie aufgeschlüsselt werden? Einmal festgelegt, unternehmensweit gültig, für alle Berichte und alle Jahre.
Kennzahl-Definitionen Dimensionen Berechnungslogik Validierungsregeln Datenquellen
wird genutzt von
Ändert sich jährlich
2

Template – Strukturvorgaben

Wie soll ein SFCR für 2024 aufgebaut sein? Welche Kapitel, welche Tabellen, welche Anforderungen? Der Bauplan, nicht das Gebäude.
Kapitelstruktur Tabellenformate Schreibanleitungen Review-Checklisten Anforderungen
wird befüllt zu
Ändert sich pro Bericht
3

Instanz – Konkrete Berichte

Was steht im SFCR 2024 der Musterversicherung AG? Echte Zahlen, generierte Texte, Validierungsstatus, Freigaben. Der fertige Bericht.
Zahlenwerte Generierte Texte Quellenverknüpfungen Review-Status Audit-Trail
Zentrale Definitionen

Eine Kennzahl, viele Berichte

„Bruttobeiträge" klingt eindeutig. Bis zwei Abteilungen unterschiedliche Zahlen liefern. Die Plattform definiert jede Kennzahl einmal zentral – mit formaler Definition, Validierungsregeln und Datenquelle.

Dieselbe Definition fließt in den SFCR, den ORSA, den Vorstandsbericht und das Benchmarking. Keine doppelte Pflege, keine Inkonsistenzen.

Mehr zur Nachverfolgbarkeit
Master Data · Single Source of Truth
Bruttobeiträge gesamt
Summe aller Versicherungsprämien (brutto) · QRT S.05.01.02 · €145,2M
SFCR
Kapitel A.2
Tabelle nach Sparten
ORSA
Planung
3-Jahres-Projektion
Benchmarking
Peer-Vergleich
Quartil-Ranking
Template-Aufbau

Was ein Template alles enthält

Ein Template ist mehr als eine Kapitelstruktur. Es definiert für jeden Abschnitt: welche Daten gebraucht werden, wie Texte klingen sollen, was der Reviewer prüft und was der Regulator fordert.

SFCR Template 2024 · Version 2.1
A Geschäftstätigkeit und Ergebnis
WritingGuideReview-Checklisten5 Anforderungen
A.1 Geschäftstätigkeit
A.2 Versicherungstechnisches Ergebnis 3 Tabellen
A.3 Anlageergebnis 2 Tabellen
B Governance-System
WritingGuideCheckliste12 Anforderungen
B.1 Allgemeine Angaben
B.3 Risikomanagementsystem
B.7 Outsourcing 4 Anforderungen
C Risikoprofil
WritingGuideCheckliste8 Anforderungen
D Bewertung für Solvabilitätszwecke
WritingGuideCheckliste6 Tabellen
E Kapitalmanagement
WritingGuideCheckliste6 Anforderungen4 Tabellen
Änderungsszenarien

Was sich ändert – und was nicht

Die dreistufige Architektur sorgt dafür, dass Änderungen nur dort wirken, wo sie hingehören. Keine Kettenreaktionen, keine manuellen Nacharbeiten.

Tier 1 – Master Data

Neue Kennzahl einführen

Finance definiert „Rückversicherungsquote" zentral. Ab sofort für alle Berichte verfügbar – ohne Template-Änderung, ohne Sonderprojekt.

Alle künftigen Berichte können die Kennzahl nutzen
Tier 2 – Template

EIOPA ändert Kapitelstruktur

Neue Unterkapitel in B.7 gefordert. Template wird angepasst – alle folgenden Berichte nutzen die neue Struktur. Historische Berichte bleiben unverändert.

Neues Template für Folgejahre, alte Berichte unberührt
Tier 3 – Instanz

Korrektur eines Zahlenwerts

Fehler in der Schadensquote erkannt. Korrektur wird mit Begründung erfasst, abhängige Berechnungen laufen automatisch, Audit-Trail dokumentiert alles.

Nur dieser eine Bericht betroffen
Tier 2 – Template

Neuer Berichtstyp: CSRD

Erstmals Nachhaltigkeitsbericht gefordert. Neues Template erstellen – aber auf derselben Datenbasis. CO₂-Kennzahlen aus dem Master Data, gleiche Qualitätssicherung.

Neues Template, bestehende Infrastruktur
Skalierung

Jedes Jahr schneller, jeder Berichtstyp einfacher

Was Sie im ersten Jahr aufbauen, beschleunigt jeden folgenden Berichtszyklus – und jeden weiteren Berichtstyp.

Erstes Jahr
100 %
Initiales Setup
Kennzahlen-Bibliothek aufbauen
Erstes Template erstellen
Quelldokumente registrieren
Ersten Bericht generieren
Zweites Jahr
~50 %
Template-Wiederverwendung
Template aus Vorjahr laden
Nur Regulierungsänderungen anpassen
Neue Daten einfließen lassen
Texte auf Basis neuer Daten generieren
Ab Jahr drei
~30 %
Etablierter Prozess
Fokus auf Aktualisierungen
Weitere Berichtstypen aufschalten
Peer-Benchmarking ausbauen
Qualität kontinuierlich verbessern
Branchenübergreifend

Eine Datenbasis, viele Berichtstypen

Dieselben Kennzahlen fließen in verschiedene Berichte – zentral definiert, überall konsistent.

SAP-ExportFinanzdaten
Aktuarielles SystemRückstellungen
ESG-DatenbankEmissionen
Single Source of Truth
Zentrale Kennzahlen-Bibliothek
Bruttobeiträge · Solvenzquoten · Eigenmittel · CO₂-Emissionen · Taxonomie-Quoten
🛡️
SFCR
Solvency II · jährlich
📊
ORSA
Risikobewertung · jährlich
🌱
CSRD-Bericht
Nachhaltigkeit · jährlich

Was sind Reporting Templates – und warum dreistufig?

Ein Reporting Template ist die strukturelle Blaupause für regulatorische Berichte – aber im Kontext einer dreistufigen Architektur erst richtig wirksam. Die Plattform trennt drei Ebenen mit unterschiedlichen Lebenszyklen: Master Data (zentrale Kennzahlen-Definitionen, ändert sich selten, unternehmensweit gültig), Template (Strukturvorgabe pro Berichtstyp und Jahr, ändert sich bei Regulierungsänderungen) und Instanz (konkreter Bericht eines Geschäftsjahres mit Zahlen, Texten und Freigaben). Eine Änderung wirkt nur dort, wo sie hingehört – ohne Kettenreaktionen quer durch das gesamte Reporting-Portfolio.

Die Konsequenz: Eine Kennzahl wie „Bruttobeiträge gesamt" wird einmal definiert und versorgt anschließend alle Berichtstypen – im SFCR-Template als Tabelle nach Sparten, im ORSA-Template als 3-Jahres-Projektion, im Vorstandsbericht als Quartil-Vergleich. Keine doppelte Pflege, keine Inkonsistenzen, keine Diskussion über Definitionen.

Boundary: Konzept versus Prozess

Diese Page erklärt das Konzept der dreistufigen Template-Architektur. Wer prozessual wissen will, wie eine konkrete Berichtsstruktur angelegt wird – also wie eine Kapitelstruktur in der Plattform abgebildet, eine Schreibanleitung verfasst oder eine Tabellen­vorlage definiert wird –, findet das im Workflow-Schritt 1. Die beiden Pages ergänzen sich: Architektur-Verständnis hier, prozessuale Anleitung dort.

Anwendung in der Versicherungsbranche

Die SFCR-Berichterstattung unter Solvency II ist das Paradebeispiel für die dreistufige Architektur. Die SFCR-Struktur (Kapitel A bis E) ist über Jahre weitgehend stabil – ein einmal definiertes Template trägt mehrere Berichtszyklen. Die Kennzahlen (Bruttobeiträge, versicherungstechnische Rückstellungen, Solvenzquoten) sind Master-Data-Inhalte, die jährlich aktualisiert werden. Konkrete Zahlen und Begründungstexte landen in der Instanz. Mehr zur branchenspezifischen Umsetzung im Beitrag zu SFCR-Berichten in der Schritt 1: Berichtsvorlage anlegen-Workflow-Seite.

Cross-Pillar: Compliance-Templates jenseits des Reportings

Dieselbe dreistufige Architektur lässt sich auf Compliance-Dokumentation übertragen: Risikobewertungen, IKS-Kontrollen oder ISMS-Maßnahmenpläne folgen demselben Master-Data-/Template-/Instanz-Schema. Die GRC-Plattform nutzt vergleichbare Strukturen für Compliance-Templates – mit unternehmensweit definierten Risiko-Taxonomien, wiederverwendbaren Kontroll-Templates und konkreten Bewertungs-Instanzen pro Berichtsperiode.

Topologie regulatorischer Berichterstattung

Templates bilden das strukturelle Rückgrat der gesamten aufsichtsrechtlichen Berichterstattung: Sie verbinden die Master-Data-Schicht (Kennzahlen, Dimensionen, Validierungsregeln) mit den konkreten Berichtsinstanzen (Geschäftsjahre, Versicherungsunternehmen, Berichtsperioden). Ohne diese Trennung ist Wiederverwendung nur Copy-Paste; mit ihr wird sie zum systematischen Architektur-Prinzip, das mit jeder neuen Regulierung mitwächst.

Häufige Fragen zu Reporting Templates

Was ist ein Reporting Template?

Ein Reporting Template ist die strukturelle Blaupause für eine Berichtsperiode – die mittlere Ebene der dreistufigen Template-Architektur. Es definiert die Kapitelstruktur, Tabellenformate, Schreibanleitungen, Review-Checklisten und regulatorischen Anforderungen für einen Berichtstyp wie SFCR oder ORSA. Das Template selbst enthält keine Zahlen – die kommen aus dem Master Data und werden zur Berichtsinstanz befüllt.

Wie funktioniert die dreistufige Template-Architektur?

Die dreistufige Architektur trennt drei verschiedene Lebenszyklen: Master Data (Kennzahlen-Definitionen, Dimensionen, Berechnungslogik – ändert sich selten, unternehmensweit gültig), Template (Strukturvorgabe pro Berichtstyp und Jahr – ändert sich jährlich) und Instanz (konkreter Bericht mit Zahlen, Texten, Freigaben – ändert sich pro Berichtsperiode). Eine Änderung wirkt nur dort, wo sie hingehört.

Was unterscheidet Template und Berichtsinstanz?

Das Template ist der Bauplan, die Instanz ist das Gebäude. Das Template definiert: welche Kapitel, welche Tabellen, welche Schreibanleitungen, welche Anforderungen müssen erfüllt sein. Es enthält keine konkreten Werte. Die Instanz ist der fertige Bericht eines Geschäftsjahres mit echten Zahlen, generierten Texten, Quellverknüpfungen, Reviewer-Entscheidungen und vollständigem Audit-Trail. Aus einem Template entstehen viele Instanzen – pro Geschäftsjahr und pro Berichtsempfänger eine.

Wie kann ein Template für mehrere Berichtstypen genutzt werden?

Templates selbst sind berichtstyp-spezifisch (SFCR-Template, ORSA-Template, CSRD-Template). Aber sie greifen auf dieselbe Master-Data-Schicht zu – die zentrale Kennzahlen-Bibliothek. Eine Kennzahl wie „Bruttobeiträge gesamt" wird einmal definiert und fließt in alle Templates: im SFCR-Template als Tabelle nach Sparten, im ORSA-Template als Projektion, im Vorstandsbericht als Quartil-Vergleich. Eine Quelle, viele Outputs – ohne doppelte Pflege.

Wie viel Aufwand steckt in Ihrem Berichtsprozess?

In einer Demo zeigen wir die dreistufige Architektur, Template-Wiederverwendung und Multi-Report-Fähigkeit live.

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