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Schritt 3 von 5

KI-Dokumentenanalyse – Quelldokumente auswerten und verknüpfen

Richtlinien, Policies und Board-Beschlüsse enthalten die qualitativen Bausteine Ihres regulatorischen Berichts. Die Plattform extrahiert relevante Inhalte – KI-gestützt, mit menschlicher Bestätigung – und verknüpft jede Aussage mit ihrem Ursprung. Für SFCR, RSR, Offenlegungsbericht und weitere Berichtstypen.

Das Problem: Ctrl+F durch hundert Seiten Richtlinien

Regulatorische Berichte bestehen nicht nur aus Zahlen. Strategiebeschreibungen, Governance-Texte und Prozesserläuterungen müssen aus genehmigten Dokumenten stammen – und nachverfolgbar sein.

  • Manuelle Suche: „Wo stand das nochmal mit den kritischen Funktionen?"
  • Copy-Paste aus dem Vorjahr – ohne zu prüfen, ob die Quelle noch aktuell ist
  • Keine Verknüpfung: Auditor fragt „Woher stammt dieser Satz?" – stundenlanges Suchen
  • Quelldokument wurde aktualisiert, aber der Bericht enthält noch die alte Version
Heutiger Prozess
Outsourcing-Richtlinie v2.1 42 Seiten
Risk Management Policy v3.0 67 Seiten
Board-Beschlüsse 2024 28 Seiten
„Woher kommt die Aussage in B.7, Absatz 2?" – Quelle unbekannt
Informationsfluss

Vom Quelldokument zum Berichtstext – in fünf Schritten

Jede qualitative Aussage im Bericht durchläuft eine nachverfolgbare Kette.

Quelldokument

Richtlinie, Policy oder Board-Beschluss als verifizierte Quelle registrieren

Anforderung

Was muss für diesen Berichtsabschnitt dokumentiert werden?

Extraktion

KI identifiziert relevante Passagen – Analyst bestätigt

Verknüpfung

Paraphrase, Zitat oder Zusammenfassung – mit Quellennachweis

Berichtstext

Jede Aussage im fertigen Bericht ist rückverfolgbar

Quelldokumente

Verifizierte Quellen zentral verwalten

Alle Dokumente, die als Grundlage für Berichtstexte dienen, werden registriert und versioniert. Bei Aktualisierungen erkennt das System automatisch, welche Berichte betroffen sind.

Verschiedene Dokumenttypen – von Unternehmensrichtlinien über Vorstandsbeschlüsse bis zu regulatorischen Vorgaben – werden mit Metadaten versehen und den relevanten Berichtskapiteln zugeordnet.

Outsourcing-Richtlinie

Policy · Relevant für B.7, B.1
v2.1 Okt 2024

Board-Beschluss Outsourcing-Governance

Vorstandsbeschluss · Relevant für B.7
v1.0 Okt 2024

Claims-Handling-Prozess

Prozessdokument · Relevant für B.4, C.1
v3.2 Sep 2024

EIOPA Guidelines on Outsourcing

Regulatorischer Text · Relevant für B.7
2024 Jan 2024
KI-gestützte Extraktion

Relevante Inhalte finden – automatisch und bestätigt

Das LLM durchsucht alle Quelldokumente anhand der definierten Anforderungen und schlägt Passagen vor. Zusammengesetzte Qualitätssignale zeigen, wie gut der Treffer ist. Der Analyst prüft und bestätigt.

Extraktion für Kapitel B.7 – Outsourcing
Anforderungen (was wird gesucht?)
INFO_B7_001
Definition kritischer Funktionen
Gefunden
INFO_B7_002
Kategorisierung der Outsourcing-Funktionen
Gefunden
INFO_B7_003
Governance-Prozess für Outsourcing
Gefunden
INFO_B7_004
Exit-Strategien für kritische Funktionen
Lücke
KI ANALYSIERT
Extrahierte Inhalte (was wurde gefunden?)
Outsourcing-Richtlinie · Kap. 3, S. 12
„Kritische Funktionen sind solche, deren Ausfall die finanzielle Stabilität oder die Kontinuität der Geschäftstätigkeit wesentlich beeinträchtigen würde."
Quelle gefunden · Relevanz hoch · Abdeckung vollständig
Outsourcing-Richtlinie · Kap. 3, Tabelle 1
Kategorisierungstabelle: Kategorie A (kritisch), B (wichtig), C (Standard) mit Kriterien und Beispielen.
Quelle gefunden · Relevanz hoch · Abdeckung vollständig
Board-Beschluss · S. 2 + Richtlinie · Kap. 4, S. 14
Governance: Verträge ab €5M bedürfen Vorstandsgenehmigung. Quartalsweise Überprüfung aller kritischen Vereinbarungen.
2 Quellen · Relevanz mittel · Abdeckung teilweise
Nachverfolgbarkeit

Jede Aussage ist rückverfolgbar – bis zum Absatz

Der Auditor klickt auf einen Satz im Bericht und sieht sofort: Quelldokument, Version, Seite und Absatz.

Berichtstext

Aussage in Kapitel B.7 des SFCR

Quellenverknüpfung

Paraphrase, geprüft und freigegeben

Extrahierter Inhalt

Verifizierter Textbaustein mit Kontext

Quelldokument

Outsourcing-Richtlinie v2.1, Kapitel 3

Beispiel: „Woher kommt die Aussage in B.7, Absatz 2?"
Berichtstext
„Das Unternehmen hat eine Outsourcing-Richtlinie etabliert, die kritische Funktionen definiert."
Verknüpfung
Paraphrase von EC_B7_001_A
Geprüft: Dr. Weber, 12.01.2025
Originalquelle
Outsourcing-Richtlinie v2.1
Kapitel 3, Seite 12, Absatz 2
Lückenmanagement

Fehlende Informationen sichtbar machen – bevor der Prüfer fragt

Wenn eine Anforderung nicht durch vorhandene Quelldokumente erfüllt werden kann, erzeugt das System eine dokumentierte Lücke. Mit Schweregrad, Lösungsansatz und Verantwortlichem – damit nichts durch die Ritzen fällt.

Lücken können aufgelöst werden durch weitere Quellensuche, Information aus dem Fachbereich, oder bewusste Akzeptanz mit Begründung.

Gap-Report für B.7 – Outsourcing
8 von 10 erfüllt
2 Lücken
Important

Exit-Strategien nicht dokumentiert

Für die kritische Funktion „Aktuariat" existiert keine dokumentierte Exit-Strategie in den aktuellen Quelldokumenten.

Lösungsansatz: Kapitel 5 der Richtlinie oder neue Board-Beschlüsse prüfen
Nice-to-have

Datensicherheits-Standards im Detail

Detaillierte technische Standards fehlen, können aber mit allgemeiner Aussage überbrückt werden.

Status: Akzeptiert mit Begründung
Änderungsmanagement

Quelldokument aktualisiert? Das System reagiert.

Wenn eine Richtlinie in einer neuen Version erscheint, identifiziert die Plattform automatisch alle betroffenen Berichtsabschnitte und bewertet den Änderungsbedarf.

Outsourcing-Richtlinie wird zu v2.2 aktualisiert

Neue Exit-Strategie-Anforderungen hinzugefügt, Governance-Schwellenwerte angepasst

Critical

Aussagen ungültig

Governance-Schwellenwert hat sich geändert – Bericht enthält veraltete Zahl

High

Wesentliche Änderung

Neue Exit-Strategien ergänzt – Kapitel B.7 muss erweitert werden

Medium

Überprüfung empfohlen

Kategorisierung angepasst – Paraphrase noch korrekt?

Low

Marginale Änderung

Redaktionelle Korrektur im Glossar – kein Berichtsimpact

Automatische Reaktion der Plattform

Alte Version wird als „Superseded" markiert. Alle Quellenverknüpfungen werden als „Questionable" gekennzeichnet. Betroffene Berichtsabschnitte erhalten eine Überprüfungs-Warnung. Das LLM vergleicht v2.1 und v2.2 und identifiziert die konkreten Unterschiede.

Was Ihnen quellenbasierte Extraktion bringt

100 %

Nachverfolgbarkeit

Jede Aussage im Bericht verweist auf ein Quelldokument, eine Seitennummer und einen Absatz. Kein Satz ohne Herkunft.

–80 %

Suchaufwand

Statt manuell durch Richtlinien zu scrollen, identifiziert die KI relevante Passagen in Sekunden. Der Analyst bestätigt.

0

Vergessene Lücken

InformationGaps machen fehlende Inhalte sofort sichtbar – mit Schweregrad, Lösungsansatz und Verantwortlichem.

Dokumentenanalyse im regulatorischen Reporting

Schritt 3 verbindet Quelldokumente mit dem Berichtstext. Richtlinien, Policies und Board-Beschlüsse enthalten die qualitativen Bausteine. Die Plattform extrahiert daraus relevante Passagen und ordnet sie den Berichtsabschnitten zu — ein zentraler Schritt in der regulatorischen Berichterstattung.

Berichte wie der SFCR oder ein Pillar 3-Offenlegungsbericht bestehen nicht nur aus Zahlen. Strategie, Governance und Risikoprofil sind qualitativ. Diese Texte müssen aus genehmigten Dokumenten stammen. Und sie müssen nachverfolgbar sein.

KI löst das Suchproblem. Ein LLM gleicht alle Quelldokumente gegen die definierten Anforderungen ab. Es schlägt relevante Passagen vor und bewertet sie mit Konfidenzwerten. Der Analyst prüft und bestätigt — Human-in-the-Loop. Die KI unterstützt, der Mensch entscheidet.

Der entscheidende Unterschied zu manueller Suche: jede Information wird als Quellenverknüpfung gespeichert. Die Verknüpfung dokumentiert Quelldokument, Version, Seitennummer und Absatz. Damit entsteht eine lückenlose Nachverfolgbarkeit bis zum einzelnen Satz im fertigen Bericht. Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer erhalten in Sekunden Antwort auf jede Herkunftsfrage.

Wenn sich Quelldokumente ändern, reagiert das System automatisch. Eine neue Richtlinien-Version markiert die alte als abgelöst. Betroffene Berichtsabschnitte erhalten eine Warnung. Der Änderungsbedarf wird in vier Stufen bewertet — Critical, High, Medium, Low. So bleibt der Bericht auch bei laufenden Änderungen aktuell.

Quellen stehen? Jetzt den Bericht generieren.

Im nächsten Schritt werden Daten und Quellinhalte kombiniert – die KI erstellt Berichtstexte, die der Analyst prüft und freigibt.

Häufige Fragen zur Dokumentenanalyse

Was ist KI-gestützte Dokumentenanalyse im regulatorischen Reporting?

KI-gestützte Dokumentenanalyse bedeutet, dass ein Large Language Model (LLM) Quelldokumente wie Richtlinien, Policies und Board-Beschlüsse automatisch durchsucht. Das Modell identifiziert relevante Textpassagen und ordnet sie den Anforderungen eines regulatorischen Berichts zu. Der Analyst prüft und bestätigt die Vorschläge – die KI unterstützt, der Mensch entscheidet. Die extrahierten Inhalte werden mit Konfidenzwerten versehen, sodass die Zuverlässigkeit der KI-Vorschläge transparent ist.

Wie funktioniert die Nachverfolgbarkeit bei extrahierten Inhalten?

Jede Aussage im Bericht wird über eine Quellenverknüpfung mit dem extrahierten Inhalt verbunden. Die Verknüpfung verweist auf das Quelldokument, die Version, die Seitennummer und den Absatz. Der Auditor navigiert in Sekunden von einer Berichtsaussage zur Originalquelle. Inklusive der Information, wer den Inhalt wann extrahiert, geprüft und freigegeben hat.

Was passiert, wenn ein Quelldokument aktualisiert wird?

Erscheint eine Richtlinie in einer neuen Version, markiert das System die alte Version als abgelöst. Alle betroffenen Quellenverknüpfungen werden als überprüfungsbedürftig gekennzeichnet. Die Plattform identifiziert automatisch die betroffenen Berichtsabschnitte und bewertet den Änderungsbedarf in vier Stufen: Critical (Aussagen ungültig), High (wesentliche Aktualisierung nötig), Medium (Überprüfung empfohlen) und Low (marginale Änderung).

Was sind InformationGaps und wie werden sie behandelt?

InformationGaps sind dokumentierte Informationslücken. Sie entstehen, wenn eine regulatorische Anforderung nicht durch vorhandene Quelldokumente erfüllt werden kann. Jede Lücke wird mit Schweregrad (Critical, Important, Nice-to-have), Lösungsansatz und verantwortlicher Person erfasst. Lücken können geschlossen werden durch weitere Quellensuche, Information aus dem Fachbereich oder bewusste Akzeptanz mit dokumentierter Begründung.

Wie funktioniert die Extraktion mit Ihren Dokumenten?

In einer Demo zeigen wir, wie Ihre Richtlinien und Policies in nachverfolgbare Berichtsbausteine verwandelt werden.

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Unverbindlich · 30 Minuten · Mit Ihren Quelldokumenten