SFCR-Software für Versicherungen – SFCR, RSR und ORSA KI-gestützt erstellen
Jedes Jahr derselbe Aufwand: Hunderte Kennzahlen zusammentragen, Dutzende Policies auswerten, 80+ Seiten formulieren. Unsere Solvency-II-Reporting-Plattform macht daraus einen strukturierten, KI-gestützten Workflow – nachverfolgbar und auditfest.
Kennen Sie das?
Die Herausforderungen, die wir bei jedem Versicherer sehen – egal ob groß oder klein.
Dieselben Kennzahlen, verschiedene Berichte
Die Solvenzquote taucht im SFCR, im ORSA und im RSR auf – und wird jedes Mal separat zusammengestellt. Abweichungen zwischen den Berichten fallen erst spät auf.
Copy-Paste aus dem Vorjahr
Der SFCR-Text vom letzten Jahr wird in Word geöffnet, Zahlen werden ersetzt, Formulierungen bleiben oft stehen – inklusive veralteter Verweise und vergessener Aktualisierungen.
„Woher kommt diese Zahl auf Seite 47?"
Der Auditor fragt, das Team sucht. In E-Mails, Excel-Dateien, SAP-Exporten. Die Antwort dauert Stunden – wenn sie überhaupt gefunden wird.
Wochen für die Berichtserstellung
Von der Datenanlieferung bis zur Freigabe vergehen oft 8–12 Wochen. Die meiste Zeit geht für Koordination, Textarbeit und Review-Schleifen drauf – nicht für fachliche Analyse.
SFCR, RSR und ORSA auf derselben Infrastruktur
Kennzahlen und Quelltexte, die in einem Bericht verwendet werden, stehen automatisch auch für die anderen zur Verfügung.
SFCR
Solvency and Financial Condition Report – der umfassendste regulatorische Bericht mit quantitativen und qualitativen Anforderungen.
- A Geschäftstätigkeit und Ergebnis
- B Governance-System
- C Risikoprofil
- D Bewertung für Solvabilitätszwecke
- E Kapitalmanagement
RSR
Regular Supervisory Report – detaillierter als der SFCR, nur für die Aufsichtsbehörde bestimmt, mit erweiterten Informationspflichten.
- A–E SFCR-Kapitelstruktur als Basis
- + Erweiterte Risikoanalysen
- + Detaillierte Governance-Angaben
- + Vertiefte Bewertungsdarstellung
ORSA
Own Risk and Solvency Assessment – eigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung mit Szenarien und Stresstest-Ergebnissen.
- 1 Gesamtsolvabilitätsbedarf
- 2 Einhaltung der Kapitalanforderungen
- 3 Abweichung vom SCR-Risikoprofil
- 4 Stresstests und Szenarien
Jedes SFCR-Kapitel – quantitativ, qualitativ oder beides
Die Plattform kennt die Struktur des SFCR und weiß, welche Kapitel primär auf Kennzahlen basieren, welche auf qualitativen Quelltexten und welche beides kombinieren.
Für jedes Kapitel sind Datenanforderungen, Schreibanleitungen, regulatorische Anforderungen und Prüf-Checklisten vordefiniert – als Template, das jährlich wiederverwendet und bei Regulierungsänderungen angepasst wird.
Mehr zum Template-SystemZentral definiert, überall verwendbar
Bruttobeiträge, Schadensquote, Solvenzquote, versicherungstechnische Rückstellungen – jede Kennzahl wird einmal definiert und fließt in alle Berichte, die sie benötigen.
Inklusive QRT-Referenzen, Aufschlüsselung nach Sparten und Märkten, Validierungsregeln und vollständiger Datenherkunft.
Mehr zum Metrics FrameworkFür jede Rolle der richtige Nutzen
Die Plattform entlastet nicht nur den Analysten, der den Bericht schreibt – sie unterstützt den gesamten Prozess.
Report Manager
Analyst
Compliance Officer
Aktuar
Wirtschaftsprüfer
CRO / Vorstand
Ihre Kennzahlen im Marktvergleich
Extrahieren Sie automatisch Kennzahlen aus den veröffentlichten SFCRs anderer Versicherer – für Peer-Group-Vergleiche und Marktanalysen.
| Unternehmen | SCR-Quote | Δ YoY |
|---|---|---|
| Peer A | 224% | +8pp |
| Peer B | 201% | −3pp |
| Ihr Unternehmen | 187% | +5pp |
| Peer C | 172% | +2pp |
| Peer D | 156% | −12pp |
- Automatische Metrik-Extraktion aus veröffentlichten SFCR-Dokumenten anderer Versicherer
- KI-validierte Peer-Group-Auswahl nach Geschäftssegment, Größe und Geografie
- Quartil-Einordnung für alle wesentlichen Kennzahlen (SCR, MCR, Combined Ratio, Eigenmittel)
- Mehrjahresvergleich zur Erkennung von Markttrends und Positionsveränderungen
Was Sie einmal aufbauen, beschleunigt jedes Folgejahr
Im ersten Jahr investieren Sie in den Aufbau der zentralen Kennzahlen-Bibliothek und der Report-Templates. Ab dem zweiten Jahr profitieren Sie von der Wiederverwendung – und jeder weitere Berichtstyp baut auf derselben Infrastruktur auf.
Regulierungsänderungen? Einmal im Template anpassen – fertig. Keine manuelle Überarbeitung in jedem einzelnen Bericht.
Der Prozess im Detail
Erfahren Sie in fünf Schritten, wie die Plattform konkret funktioniert – vom Template bis zur Freigabe.
Was ist SFCR-Software und wer braucht sie?
SFCR-Software ist eine spezialisierte Plattform für die Erstellung des Solvency and Financial Condition Report (SFCR) – des umfassendsten regulatorischen Berichts, den Versicherungsunternehmen gemäß Solvency II jährlich veröffentlichen müssen. Der SFCR umfasst fünf Kapitel (A–E) mit quantitativen Kennzahlen wie Solvenzquoten, Eigenmitteln und Rückstellungen sowie qualitativen Beschreibungen zu Governance, Risikomanagement und Outsourcing.
Moderne SFCR-Software geht über reine Textverarbeitung hinaus: Sie bietet ein zentrales Kennzahlen-Management als Single Source of Truth, KI-gestützte Textgenerierung auf Basis verifizierter Daten und Quellen, strukturierte Review-Checklisten und einen vollständigen Audit-Trail für die Nachverfolgbarkeit jeder Berichtsaussage.
Der entscheidende Vorteil einer dedizierten Plattform: Kennzahlen und Quelltexte, die für den SFCR erfasst werden, stehen automatisch auch für RSR und ORSA zur Verfügung. Das bedeutet: Eine Solvenzquote wird einmal zentral definiert und fließt in alle Berichte ein – keine separaten Excel-Dateien, keine Inkonsistenzen. Wiederverwendbare Templates sorgen dafür, dass die Kapitelstruktur, Schreibanleitungen und Qualitätskriterien von Jahr zu Jahr erhalten bleiben.
Für den Wettbewerbskontext bietet die Plattform SFCR-Benchmarking: Automatische Extraktion von Kennzahlen aus veröffentlichten Berichten anderer Versicherer, Peer-Group-Validierung und Quartil-Rankings. So wird aus einer isolierten SCR-Quote von 187 % eine einordbare Information – liegt sie über oder unter dem Branchendurchschnitt?
SFCR-Erstellung im Zusammenspiel
Die Versicherungsseite ist der Einstiegspunkt. Entdecken Sie die Bausteine der Plattform.
Templates & Wiederverwendbarkeit
SFCR-Kapitelstruktur, Schreibanleitungen und Qualitätskriterien einmal definieren – jedes Jahr wiederverwenden.
Nachverfolgbarkeit
Jede Berichtsaussage bis zur Quelle rückverfolgbar – Audit-Trail auf Knopfdruck für BaFin und Wirtschaftsprüfer.
KI im Reporting
Wie die KI Quelldokumente analysiert, Berichtstexte generiert und die Qualitätsprüfung unterstützt.
SFCR-Benchmarking
Solvenzquoten, Eigenmittel und Combined Ratio im automatischen Peer-Vergleich.
Häufige Fragen zur SFCR-Erstellung
Was ist ein SFCR-Bericht?
Der SFCR (Solvency and Financial Condition Report) ist ein öffentlicher Bericht, den Versicherungsunternehmen gemäß Solvency II (Art. 51) jährlich veröffentlichen müssen. Er umfasst fünf Kapitel: A – Geschäftstätigkeit und Ergebnis, B – Governance-System, C – Risikoprofil, D – Bewertung für Solvabilitätszwecke und E – Kapitalmanagement. Der SFCR enthält sowohl quantitative Daten (Solvenzquoten, Eigenmittel, Rückstellungen) als auch qualitative Beschreibungen (Governance, Risikomanagement, Outsourcing).
Welche Software gibt es für die Solvency-II-Berichterstattung?
Für die Solvency-II-Berichterstattung gibt es spezialisierte Plattformen, die den gesamten Prozess von der Datenerfassung über die Textgenerierung bis zur Freigabe abdecken. Moderne Lösungen wie Durava nutzen KI für die automatische Textgenerierung auf Basis verifizierter Daten und Quellen, bieten zentrale Kennzahlenverwaltung mit Single Source of Truth, strukturierte Review-Checklisten und einen vollständigen Audit-Trail für die Nachverfolgbarkeit jeder Berichtsaussage.
Was muss im SFCR stehen?
Im SFCR müssen gemäß EIOPA-Leitlinien Informationen in fünf Kapiteln dokumentiert werden: Kapitel A beschreibt die Geschäftstätigkeit und das versicherungstechnische Ergebnis nach Sparten. Kapitel B dokumentiert das Governance-System inklusive Schlüsselfunktionen, Risikomanagement und Outsourcing. Kapitel C analysiert das Risikoprofil mit Stresstests und Szenarien. Kapitel D erläutert die Bewertung für Solvabilitätszwecke. Kapitel E stellt das Kapitalmanagement dar, inklusive Eigenmittel, SCR- und MCR-Bedeckung.
Was ist der Unterschied zwischen SFCR und RSR?
Der SFCR (Solvency and Financial Condition Report) ist ein öffentlicher Bericht gemäß Art. 51 Solvency II, der jährlich veröffentlicht wird. Der RSR (Regular Supervisory Report) gemäß Art. 35 ist ausschließlich für die Aufsichtsbehörde bestimmt, wird alle drei Jahre oder auf Anfrage erstellt und enthält detailliertere Informationen – insbesondere erweiterte Risikoanalysen, vertiefte Governance-Angaben und detaillierte Bewertungsdarstellungen. Beide Berichte nutzen dieselbe Kapitelstruktur (A–E).
Wie erstellt man einen SFCR?
Ein SFCR wird in fünf Schritten erstellt: Zunächst wird die Berichtsstruktur als Template definiert – mit Kapitelgliederung, Datenanforderungen und Schreibanleitungen. Dann werden die quantitativen Kennzahlen zentral erfasst und validiert. Im dritten Schritt werden qualitative Quellinhalte aus Richtlinien und Policies extrahiert. Die KI generiert daraus Berichtsentwürfe mit Quellenverweisen. Im letzten Schritt durchläuft der Bericht einen strukturierten Review-Prozess mit Checklisten und dokumentierter Freigabe.
Wie sieht Ihr SFCR-Prozess in der Plattform aus?
In einer Demo zeigen wir den Workflow anhand realer SFCR-Kapitel – mit Ihren Kennzahlen und Ihren Schreibvorgaben.
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